|
Wissenswertes über den KKS-Club
Am 19.Juni 1957 gründeten zumeist jugendliche Mitglieder der Helmstedter Schützenbrüderschaft den KKS-Club (Kleinkaliberschützen - Club ) Anlass zu dieser Gründung war die etwas kuriose Situation, daß damals das Jungschützenalter gemäß Sportordnung des Deutschen Schützenbundes mit dem vollendeten 18.Lebensjahr endete, die Mitgliedschaft in der Helmstedter Schützenbrüderschaft jedoch erst vom 21. Lebensjahr an möglich war. Diese Lücke zwischen der Jugendabteilung und den Clubs der Helmstedter Schützenbrüderschaft wollte der KKS-Club schließen. Hauptaufgabe des neugegründeten Clubs sollten die Förderung des sportlichen Schießens und die Pflege der Kameradschaft sein. Als Gründungsmitglieder gelten:
Günter Brandes, Wolfgang Janzen, Willi Göddecke jun, Erwin Falke
Lothar Janzen, Rudi Schellin, Jürgen Ruhe, Helmut Kirchhoff

Diese Mitglieder entschlossen sich, für die Trainingsabende den Freitag zu wählen. Dies sollte sich als Glücksgriff erweisen. Die nähe zum Wochenende gab ausreichend Gelegenheit zu kameradschaftlichen Gespräch in geselliger Runde, so daß auch schießsportlich nicht so sehr engagierte Mitglieder immer wieder gern zu den Clubabenden kamen. Das Konzept des KKS-Clubs sportliches Schießen, sowie kameradschaftliche und gesellige Veranstaltungen miteinander zu verbinden, war erfolgreich. Wenn man die Entwicklung der Mitgliederzahl betrachtet, so fällt der starke Anstieg in den siebziger Jahren auf. Aus 15 Mitgliedern in der Gründerzeit wurden bald 35. Bis zum heutigen Stand ist der KKS-Club auf 80 Mitglieder angewachsen. Der sportliche Einsatz der Mitglieder brachte auch bald den gewünschten Erfolg. Unzählige Kreismeistertitel, zahlreiche 1., 2. und 3. Plätze in vielen Diziplinen bei den Landes - meisterschaften sowie Medaillenplätze bei den Deutschen Meisterschaften sorgten dafür, daß der KKS-Club der Helmstedter Schützenbrüderschaft unter den Sportschützen einen guten Namen bekam. Besonderen Anteil hatte daran auch die Aufnahme des Pistolenschießens in das Clubschießprogramm. Viele erfolgreiche Teilnahmen an Pokalwettkämpfen und Sportwochen in vielen Städten der Bundesrepublik blieben den Teilnehmern im Gedächtnis. Heute noch sorgen lustige Begebenheiten auf diesen Fahrten für Gesprächsstoff. Besonders sind hier die Fahrten nach Berlin, Hamburg, Elze und München zu erwähnen. Auch die Aufgabe, Geselligkeit und Kameradschaft zu fördern, wurde erfolgreich erfüllt. Die Jährlichen Veranstaltungen wie Braunkohlwanderung, Himmelfahrtswanderung Tontaubenschießen mit Gästen, Sommerfest des KKS-Clubs, Clubmeisterschaft sowie das Schlachtefest im Herbst sind zu einem festen Bestandteil des Clublebens geworden. Aber die Mitglieder des KKS-Clubs konnten in der Vergangenheit nicht nur schießen und feiern Seit jeher war es eine Selbstverständlichkeit für die Clubmitglieder, die Schützenbrüderschaft und ihre Vorstände durch Teilnahme an allen Veranstaltungen zu unterstützen. Darüber hinaus haben Clubkameraden viele tausend Arbeitsstunden unentgeltlich abgeleistet, um Schießstände und Schützenhaus den modernen Erfordernissen anzupassen
|